16 Stunden Stop-over: Zeit für Dubai

"Der Weg ist das Ziel." – Und das war es auch schon der gesamte Konfuzius-Anteil dieses Blogposts. Für ein paar Franken lassen einem Airlines gerne länger am Stop-over-Flughafen warten. Auf der Rückreise von meinem Ausflug nach Südafrika gab mir Emirates die Wahl zwischen 6, 8 oder 16 Stunden in Dubai. Ich wählte die 16 Stunden und machte Dubai zu einem Ziel auf dem (Flug)-Weg.

Nichts für Primarschüler: Die Zahlen über Hundert zu kennen,
ist für die Liftdamen des Burj Khalifas Pflicht.
Zugegeben, 16 Stunden waren es nicht ganz:
Ich kam morgens um 2:30 Uhr in der Warteschlange des UAE-Immigration-Offices in Dubai an, stand mir dann eine Stunde die Füsse in den Bauch um ein Webcam-Bild zu machen, damit ich nächstes Mal mit Gesichtserkennung und ohne Warteschlange einreisen konnte.
Die nächste Stunde suchte ich ein Hotel, der Pakistani-Taxifahrer mit Akzent half mir gerne. Schlussendlich gab es in einer Absteige mit indischem Flair sechs Stunden Schlaf für mich zu einem unschlagbar günstigen Preis.

Das gesparte Geld ging am nächsten Tag für den Besuch vom Top-of-Dubai, dem Burj Khalifa drauf. Wer die Aussprache noch üben will, darf das gerne mit dem Metro-Ansage machen:


Ich habe übrigens noch nie eine so saubere Metro gesehen. Kompliment meinerseits!

Passt fast nicht aufs Foto: Burj Khalifa
555m über dem Boden:
Das schaut gar nicht mehr so hoch aus!
16 Stunden sind sehr kurz. Nach einem kurzen Besuch der Dubai Mall musste ich schon wieder zurück an den Flughafen.
Famous Dubai Mall im Morgenlicht
Dubai hat an seinem International Airport (DXB) schon viel zu bieten, dass ein kurzer Stop-over im Flughafen schnell vergeht. Die Auswahl an Restaurants und Shops sind riesig, das WiFi-Angebot aber mickrig. Es lohnt sich also vorher abzuklären, was es alles gibt. Ich gönnte mir zum Schluss meiner Reise ein Bad am Gate im Swimming-Pool vom Terminal 3.

Swimming Pool am Terminal: In Dubai geht das!

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